Bremen, 01.06.2026 – Wie steht es um die Versorgung bei der seltenen Erkrankung Multisystematrophie (MSA) in Österreich? Eine neue Erhebung soll die oft unsichtbaren Versorgungslücken im österreichischen Gesundheits- und Pflegesystem sichtbar machen. Ab sofort können Betroffene, pflegende Angehörige sowie ehemalige Pflegende in ganz Österreich an der Online-Befragung „MSA Bedarfs-Spiegel 2026″ teilnehmen. Die Initiative wird von MSA Leben getragen und läuft bis Ende August 2026.
MSA ist eine seltene, rasch fortschreitende neurodegenerative Erkrankung. Im österreichischen Gesundheitssystem bedeutet dies oft Herausforderungen bei fachärztlicher Anbindung, Pflegegeld, Hilfsmittelversorgung und palliativer Begleitung.
Drei Schwerpunkte mit österreichischem Bezug
Die Befragung schließt eine Datenlücke speziell im österreichischen Gesundheits- und Pflegesystem:
- Diagnose und medizinische Anbindung: Wege zur Diagnose, neurologische Abteilungen, Spezialambulanzen.
- Alltag und Pflege: Pflegegeld, Hilfsmittel, häusliche Pflege, Unterstützungsangebote.
- Belastung des Umfelds: Erfahrungen pflegender Angehöriger und ehemaliger Pflegenden im österreichischen System.
Ziel: Versorgungslücken in Österreich klar benennen
„Der MSA Bedarfs-Spiegel 2026 soll uns eine belastbare Grundlage geben, um Versorgungslücken in Österreich klar zu benennen“, erklärt Jens Mehmet, Sprecher bei MSA Leben
Teilnahme
Anonym, barrierearm und über getrennte Fragebogenversionen auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnitten:
👉 msaleben.de/msa-bedarfs-spiegel-2026/

